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China Rote Adzukibohnen bleiben stabil bei schwacher Nachfrage und sich verknappendem Angebot

China Rote Adzukibohnen bleiben stabil bei schwacher Nachfrage und sich verknappendem Angebot

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

China Adzukibohnen: schwache Inlandsnachfrage, robuste Exportinteressen und knappes Farmangebot halten die Preise stabil, mit unverändertem Ausblick für die nächste Woche.

Die inländischen Preise für rote Adzukibohnen in China bleiben weitgehend stabil, da eine schleppende Endnachfrage durch ein knappes Angebot auf Erzeugerebene und Kostendeckung der Produzenten ausgeglichen wird. Die Exporte sind im Jahresvergleich etwas zurückgegangen, bleiben jedoch hinreichend robust, um – zusammen mit reduzierten Neuaussaatflächen – die Marktstimmung zu stützen. In der kommenden Woche dürfte sich der Markt eher auf Bestandsabbau und Verkäufe zu stabilen Preisen konzentrieren als auf ausgeprägte Auf- oder Abwärtsbewegungen. Chinesische Handelsquellen berichten, dass die Endverbrauchernachfrage nach roten Adzukibohnen klar verhalten bleibt; Händler in den Verbrauchsregionen priorisieren den Abbau ihrer Lagerbestände und zeigen wenig Interesse an umfangreichen Wiederbevorratungen. Gleichzeitig gewähren Händler in den Ursprungregionen Rabatte vor allem, um den Umsatz zu beschleunigen und nicht, um eine breitere Preiskorrektur auszulösen, da das Angebot auf Farmebene bereits relativ knapp ist und die Rohwarenbeschaffungskosten einen soliden Preisboden bilden. Im Außenhandel sind sowohl die kumulierten Importe als auch die Exporte von Januar bis April im Jahresvergleich zurückgegangen; sie heben sich im Nettosaldo weitgehend gegenseitig auf, sodass die gesamte Preisschwankung begrenzt bleibt.

Prices & Spreads

Die Spotpreise für Adzukibohnen in den wichtigen chinesischen Handelszentren schwanken laut Marktteilnehmern nur in einer engen Spanne, was auf einen ausgeglichenen, aber trägen Markt hindeutet. FOB-Indikationen für rote Adzukibohnen ab Peking entsprechen zum 18. Juni rund 1,31 EUR/kg für konventionelle Ware ab 5,0 mm und 1,37 EUR/kg für Bio-Ware ab 5,0 mm, unverändert gegenüber der Vorwoche. Dieses flache Preisbild steht im Kontrast zu einer leichten Festigung in einigen anderen chinesischen Bohnensegmenten, wo dunkelrote Kidneybohnen (konventionell) von etwa 1,25 EUR/kg auf 1,30 EUR/kg gestiegen sind und schwarze Kidneybohnen im gleichen Zeitraum von 1,04 EUR/kg auf 1,05 EUR/kg.

BASIC
Marktdaten-Tabelle
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Die vollständige Tabelle mit aktuellen Preisen und Trends findest du auf CMBroker.
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Supply & Demand

Auf der Nachfrageseite ist das bestimmende Merkmal des aktuellen Adzukimarktes die anhaltende Schwäche bei der Abnahme im Downstream-Bereich. Einzelhandels- und Lebensmittelverarbeiter konzentrieren sich darauf, bestehende Lagerbestände zu verdauen, und sehen wenig Dringlichkeit, Terminkäufe zu tätigen. Diese vorsichtige Haltung spiegelt sowohl eine verhaltene Verbrauchernachfrage nach traditionellen Bohnenprodukten als auch ein insgesamt komfortables Angebotsumfeld bei alternativen Leguminosen und Getreiden wider.

In den Anbauregionen verknappt sich das Spotangebot auf Basisebene jedoch allmählich. Laut Marktberichten sind die Bestände in Farmerhand begrenzt, und Händler geben an, dass sie zur Aufrechterhaltung des Umsatzes einen Teil ihrer Margen abtreten müssen, aber wegen ihrer Beschaffungskosten zögern, eine tiefere Preiskorrektur auszulösen. Die Handelsstatistiken für Januar bis April zeigen sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten von roten Adzukibohnen einen Rückgang im Jahresvergleich, was die gesamten Handelsvolumina reduziert, die inländische Marktbilanz aber weder deutlich entspannt noch verschärft. Die Exportnachfrage gilt kurzfristig als relativ stabil und bietet damit eine Stütze gegenüber der schwächeren Inlandsnachfrage.

Fundamentals & External Factors

Das aktuelle fundamentale Bild für rote Adzukibohnen ist geprägt von einem langsamen Lagerabbau statt von aggressiver Wiederbevorratung oder Hortung. In Produktions- wie in Verbrauchsregionen dürfte sich der Bestandsabbau bis in die kommende Woche hinein fortsetzen, sodass die Warenbestände in der Lieferkette beherrschbar bleiben, ohne starke Preisbewegungen auszulösen. Eine Verringerung der Neusaatflächen für Adzukibohnen, von der lokale Marktteilnehmer berichten, stützt die mittelfristig konstruktive Perspektive und stabilisiert die Erwartungen trotz der schwachen Spotnachfrage.

Das Wetter in den wichtigsten Bohnenanbauprovinzen im Nordosten und Norden Chinas geht in ein wärmeres, feuchteres Frühsommermuster über. Für Heilongjiang und Jilin werden in den kommenden Tagen Tageshöchstwerte von niedrigen bis hohen 20 °C und zeitweise Schauer erwartet – Bedingungen, die im Großen und Ganzen günstig für das frühe vegetative Wachstum von Bohnen und anderen Körnerleguminosen sind, wenngleich stärkere lokale Niederschläge weiterhin ein Risiko für die Feldarbeiten darstellen.

Short-Term Outlook

Mit Blick auf die kommende Woche rechnen Marktteilnehmer im Allgemeinen damit, dass die Preise für rote Adzukibohnen in China stabil bleiben. Eine deutliche Verbesserung der Downstream-Nachfrage ist kurzfristig unwahrscheinlich, sodass der Hauptanpassungsmechanismus weiterhin im Lagerabbau in Produktions- wie in Verbrauchsregionen bestehen wird. Kostendeckung in den Ursprunggebieten sowie ein etwas optimistischeres Bild bei der Exportnachfrage und geringeren Neuaussaatflächen sprechen gemeinsam gegen deutlichen Abwärtsdruck.

Trading Outlook

  • Für Verarbeiter und Händler: Schlanke Lagerhaltung beibehalten und bedarfsgerecht („hand-to-mouth“) einkaufen, da stabile Preise und schwache Nachfrage das Risiko kurzfristiger Preisspitzen verringern.
  • Für Exporteure: Die derzeit flachen Inlandspreise und stetigen Exportanfragen nutzen, um Vorverkäufe abzusichern, insbesondere dort, wo Verträge Margen vor möglichen Unsicherheiten zur neuen Ernte festschreiben können.
  • Für Produzenten und Ursprungshändler: Angesichts der festen Rohwarenkostendeckung und sich verknappendem Angebot auf Basisebene übermäßige Rabatte vermeiden; Fokus auf geordneten Verkäufen im Einklang mit dem Liquiditätsbedarf.

3-Day Directional Price View (China)

  • Rote Adzukibohnen (CN, FOB Haupthäfen): In den nächsten drei Tagen stabil bis eng seitwärts, mit einem Handel, der überwiegend vom routinemäßigen Spotgeschäft geprägt ist.
  • Andere Trockenbohnen (Kidney, Mung): Leicht festerer Ton möglich, aber kein starker Impuls für eine breitere Hausse angesichts der weiterhin verhaltenen Downstream-Nachfrage.
BASIC
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