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Chinesische Bohnenpreise stabil bis fester, da heißes Wetter nahe Termine unterstützt

Chinesische Bohnenpreise stabil bis fester, da heißes Wetter nahe Termine unterstützt

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

Knappes Update zu chinesischen Bohnenpreisen: Mung-, Kidney- und Adzukibohnen handeln stabil bis fester, gestützt durch Nachfrage bei heißem Wetter und stabile Exporte.

Die chinesischen Bohnenpreise zeigen sich in dieser Woche unverändert bis leicht fester: Bio-Mungbohnen sowie ausgewählte Kidney- und Adzukibohnentypen tendieren höher, während konventionelle große weiße Kidneybohnen geringfügig nachgeben. Die FOB-Differenzen zwischen Bio- und konventioneller Ware ab Beijing bleiben stabil, was auf eine ausgeglichene Nachfrage bei ausreichender, aber nicht überbordender physischer Verfügbarkeit hindeutet. Exporteure in China berichten von geordnetem Kassageschäft, da inländische Käufer sich vor August eindecken. Unterstützt wird dies durch eine starke Sommerkonsumption und heißes, feuchtes Wetter in Nordchina, das die Nachfrage nach traditionellen, bohnenbasierten Lebensmitteln verstärkt. Gleichzeitig gibt es keine größeren Wetterschocks in den wichtigsten Anbaugebieten, sodass sich der Markt eher an kurzfristigen Kaufmustern und Frachtaspekten orientiert als an Ernteängsten. Vor diesem Hintergrund erscheint das kurzfristige Preisrisiko für höherwertige und Bio-Bohnen leicht nach oben gerichtet, während konventionelle Massensorten in der sehr kurzen Frist eher seitwärts tendieren dürften.

Preise

Alle nachstehenden Preise sind indikative FOB-Niveaus ab Beijing und zur Vergleichbarkeit mit ~0,92 EUR/USD in Euro umgerechnet.

BASIC
Marktdaten-Tabelle
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Die vollständige Tabelle mit aktuellen Preisen und Trends findest du auf CMBroker.
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Bio-Bohnen (Mung, Kidney, Adzuki) behaupten einen konstanten Aufschlag von rund 5–8 % gegenüber vergleichbaren konventionellen Qualitäten, was stabile Exportnachfrage und gesundheitsorientierte Inlandsnachfrage widerspiegelt. Die Preise für konventionelle schwarze und dunkelrote Kidneybohnen sind im Wochenvergleich weitgehend unverändert und bestätigen eine Seitwärtstendenz bei den Standardqualitäten.

Angebot & Nachfrage

China bleibt ein wichtiger globaler Anbieter von Mung-, roten Kidney- und Adzukibohnen, mit Exportströmen vor allem nach Asien und in den Nahen Osten. Aktuelle Marktberichte deuten auf stetige Auslandsanfragen, jedoch keinen Anstieg panikartiger Käufe hin – im Einklang mit der überwiegend stabilen FOB-Struktur in Beijing.

Auf dem Inlandsmarkt stützt eine starke Sommernachfrage nach bohnenbasierten Getränken, Desserts und Nudeln in Ost- und Nordchina den kurzfristigen Verbrauch. Es gibt keine neuen Berichte über größere Schädlings-, Krankheits- oder Überschwemmungsprobleme in den wichtigsten Mung- und Kidneybohnen-Regionen, abgesehen von lokal begrenzten Starkregen-Ereignissen, wie sie für den Hochsommer typisch sind.

Wetter & Erntebedingungen (China)

Beijing und die angrenzenden Gebiete der Nordchinesischen Tiefebene erleben derzeit heißes, feuchtes Wetter mit Höchsttemperaturen um 33–34 °C und gelegentlichen Gewittern in den kommenden drei Tagen. Diese Bedingungen sind nicht extrem genug, um etablierte Bohnenbestände ernsthaft zu gefährden, stützen aber einen robusten saisonalen Verbrauch.

Kurzzeitige Starkregenphasen können die lokale Logistik und Verladung vorübergehend beeinträchtigen, doch großflächige Transportengpässe sind derzeit nicht erkennbar. In Abwesenheit eines deutlichen Wetterschocks in den wichtigsten Anbauprovinzen bleiben die Versorgungserwartungen für die nächsten Wochen insgesamt komfortabel.

Fundamentaldaten & Treiber

  • Bio-Bohnen: Moderate Preisaufschläge deuten auf eine feste Spezialnachfrage und begrenzte Verfügbarkeit zertifizierter Partien hin, ohne Anzeichen für eine Knappheit.
  • Konventionelle Kidneybohnen: Die leichte Abschwächung bei großen weißen Bohnen signalisiert ausreichende Lagerbestände in der Kette und eine gewisse Käuferzurückhaltung auf den bisherigen Hochs.
  • Adzukibohnen: Kleine Aufwärtsbewegungen spiegeln geordnete Wiederbevorratung wider, nicht aber einen strukturellen Trendwechsel; die Spreads zu Mungbohnen bleiben relativ eng.
  • Handelsströme: Die Exportnachfrage nach chinesischen Bohnen in Asien und den Nahen Osten wirkt stabil, ohne größere neue Ausschreibungen oder Störungen in dieser Woche.

Kurzfristiger Ausblick & Handelsideen

  • Kurzfristige Tendenz: Leicht positiv für Bio-Mung- und Spezialbohnen; überwiegend seitwärts für gängige konventionelle Kidney- und Mungbohnen.
  • Erzeuger (China): In Erwägung ziehen, einen kleinen Teil hochwertiger Bio-Partien und großkalibriger Bohnen zurückzuhalten, da heißes Wetter und stabile Exporte moderaten weiteren Auftrieb geben könnten.
  • Importeure: Die derzeitige Stabilität bei konventionellen dunkelroten und schwarzen Kidneybohnen nutzen, um die Deckung bis in das frühe 4. Quartal zu verlängern, während Käufe von Bio-Linien gestaffelt werden, um Aufschläge zu managen.
  • Händler: Den Fokus in den nächsten 1–2 Wochen eher auf Qualitäts- und Ursprungsspreads legen (Bio vs. konventionell, große weiße vs. dunkelrote) als auf reine Preisrichtungen.

3-Tage-Preistendenz (FOB, China)

  • Mungbohnen (Bio & konventionell), Beijing: Leicht fester; heißes Wetter und stetiges Exportinteresse begünstigen eine milde Aufwärtsbewegung in EUR.
  • Kidneybohnen (dunkelrot & schwarz), Beijing: Weitgehend stabil; ausgeglichene Fundamentaldaten sprechen für eine flache bis leicht festere Tendenz.
  • Große weiße Kidney & Adzuki, Beijing: Gemischt; weiße Kidneybohnen könnten eine leichte Konsolidierung sehen, während Adzuki aufgrund von Wiederbevorratungsnachfrage moderat fester tendiert.
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