Die Preise für Erbsen in Indien sinken trotz aktiver staatlich unterstützter Einkäufe, da Dal-Mühlen nur nach Bedarf kaufen und die weicheren Angebote aus Myanmar die Stimmung belasten. Das Mindeststützpreisprogramm (MSP) der Regierung dämpft zwar den Rückgang, wird jedoch kaum eine bedeutende Rallye auslösen, solange die Importströme anhalten.
Der aktuelle Markt ist gekennzeichnet von einem Tauziehen zwischen schwacher Spotnachfrage und fester politischer Unterstützung. In den inländischen Großhandelsmärkten wie Delhi, Kanpur und Latur wurden bei der Lemon-Sorte moderate Rückgänge verzeichnet, obwohl die Behörden bereits etwa 200.000 Tonnen eingekauft haben und bereit sind, diese Zahl auf 500.000 Tonnen oder mehr zu erhöhen. Internationale Benchmarks am Hafen von Chennai und in Myanmar haben nachgelassen, was das Wachstum für die kommenden zwei Wochen begrenzt, aber auch aggressives Verkaufen durch Importeure entmutigt, die weiterhin höherpreisige Bestände halten.
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📈 Preise
Die Preise für Erbsen in Indiens inländischen Großhandelsmärkten sanken am Dienstag zum zweiten Mal in Folge. In Delhi fiel die Lemon-Sorte Erbsen um etwa eine Stufe auf das MSP-Niveau von etwa 78–80 € pro Quintal, während Mumbai leicht darunter weitgehend stabil blieb. Kanpur und Latur verzeichneten ebenfalls marginale Rückgänge, während die meisten anderen produzierenden Märkte unverändert blieben.
Am Hafen von Chennai wurde der importierte Lemon Erbsen für die Lieferung im März–April bei etwa 770–780 € pro Tonne (CFR) abgeschlossen, was die jüngste Schwäche der Exporte aus Myanmar widerspiegelt. Importe aus Afrika in Mumbai waren stabil, wobei Materialien aus Sudan im niedrigen bis mittleren Bereich von 67–70 € pro Quintal lagen. Insgesamt zeigt die Preiskurve leicht nach unten, bleibt aber in den wichtigsten Zentren nahe dem MSP verankert.
🌍 Angebot & Nachfrage
Der Hauptdruck auf die Preise kommt eher von der gedämpften Nachfrage als von einem Überangebot. Dal-Verarbeitungsstätten kaufen strikt, um den unmittelbaren Bedarf zu decken, und vermeiden es, Bestände anzuhäufen, da sie von stabilen bis leicht schwächeren Preisen ausgehen. Dieses Verhalten flacht die Spotnachfrage ab und reduziert die Grundlage für eine kurzfristige Rallye.
Auf der Angebotsseite bleibt der Fluss regelmäßig. Indien hat bereits etwa 200.000 Tonnen Erbsen im Rahmen des MSP-Programms eingekauft und plant, diese Zahl auf 500.000 Tonnen zu erhöhen, mit der Option, sie weiter zu steigern, falls erforderlich. Die Importe aus Myanmar und afrikanischen Ursprüngen erfolgen weiterhin in gleichbleibendem Tempo, was eine komfortable Verfügbarkeit gewährleistet und den Markt angemessen beliefert.
📊 Fundamentaldaten
Der staatliche Einkauf zu MSP bietet einen klaren Boden, ist aber kein Katalysator für höhere Preise. Da die Marktniveaus bereits in mehreren Zentren das MSP testen, tritt der Staat als Käufer der letzten Instanz ein, um einen Teil der Ernte aufzufangen. Solange die Ankünfte jedoch geordnet bleiben und die private Nachfrage gedämpft ist, geht es bei dieser Unterstützung eher um Stabilisierung als um das Einleiten einer bullischen Wende.
Die internationalen Fundamentaldaten sind leicht bärisch: Die Preise für Erbsen aus Myanmar sind gesunken, was direkt in tiefere dollar-denominierte Angebote in Chennai fließt. Importeure, die Bestände zu früheren, höheren Preisen angehäuft haben, sind nun zögerlich, derzeit aggressiv zu verkaufen, was paradoxerweise dazu beiträgt, weiter nach unten abzudecken, aber auch eine starke Erholung verhindert. Die Nettowirkung ist ein enger Handelsband nahe dem MSP.
📆 Kurzfristige Aussicht
In den nächsten zwei Wochen wird der Markt für Erbsen voraussichtlich in einer Range bleiben, mit begrenzter Volatilität. Das Aufwärtspotenzial ist durch die anhaltend schwache Mühlen-Nachfrage und weichere Benchmarks aus Myanmar gedeckelt, während der Rückgang durch die Bereitschaft der Regierung zur Erweiterung des MSP-Einkaufs und den Widerstand der Importeure, zu tiefen Rabatten zu verkaufen, abgefedert wird.
Eine bedeutende Preiserholung würde entweder: (1) einen spürbaren Anstieg der Einkäufe durch Dal-Mühlen erfordern, beispielsweise aufgrund unerwarteter Einzelhandelsnachfragen oder Nachkäufen; oder (2) eine erneute Festigung der Exportpreise aus Myanmar, die die Importparität in Chennai anhebt. Ohne solche Auslöser wird erwartet, dass die Preise in den meisten indischen Großhandelsmärkten in einer engen Spanne um das MSP verharren.
📌 Handelsausblick
- Für Landwirte: Nutzen Sie den MSP-Einkauf als Sicherheitsnetz; ziehen Sie gestaffelte Verkäufe in Betracht, indem Sie ein Basisvolumen in staatliche Programme liefern, während Sie begrenzte Mengen in Erwartung vorübergehender nachfragebedingter Sprünge halten.
- Für Dal-Mühlen: Die Aufrechterhaltung einer hand-to-mouth Deckung bleibt angemessen, aber beobachten Sie die Angebote aus Myanmar und Chennai genau; ein Anstieg dort könnte sich schnell in strafferen inländischen Margen niederschlagen.
- Für Importeure: Vermeiden Sie aggressive Liquidation auf dem aktuellen Niveau; der durch MSP gestützte Boden und die begrenzte Abwärtsbewegung deuten auf eine Strategie von geduldigem, kalibriertem Verkauf hin, anstatt auf rabattgetriebenen Verkaufsaktionen.
📍 3‑Tage regionale Preisindikation (Richtungsweisend)
| Markt / Hafen | Produkt | Preisniveau (EUR) | 3‑Tage Neigung |
|---|---|---|---|
| Delhi | Lemon Erbsen, inländisch | ≈ 78–80 € / qtl | Leicht weicher bis stabil |
| Mumbai | Lemon & afrikanische Herkunft Erbsen | ≈ 73–78 € / qtl | Meist stabil |
| Chennai Hafen | Importierter Lemon, März–April CFR | ≈ 770–780 € / t | Leicht weicher |








