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Chinesische schwarze Bohnen stabil bei reichlichem Angebot und schwacher Nachfrage

Chinesische schwarze Bohnen stabil bei reichlichem Angebot und schwacher Nachfrage

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

Der Markt für schwarze Bohnen in China bleibt insgesamt stabil, da ein reichliches Angebot auf schwache nachgelagerte Nachfrage trifft. Händler fokussieren auf Lagerabbau; kurzfristig werden flache bis leicht niedrigere Preise erwartet.

Der Markt für schwarze Bohnen in China ist weitgehend stabil. Ein reichliches Spotangebot und eine schwache nachgelagerte Nachfrage halten die Preise in einer engen, leicht nachgebenden Spanne. Handelshäuser und Verarbeiter bauen ihre Bestände weiter ab, während sich die Landwirte mit Verkäufen zurückhalten, sodass die Kosten für Rohbohnen das aktuelle Preisniveau stützen. Kurzfristig wird ein Seitwärtstrend mit leicht abwärtsgerichteter Tendenz erwartet. Die Beschaffung in verbrauchsstarken Regionen erfolgt überwiegend „von der Hand in den Mund“, ohne klare Anzeichen einer nachfragegetriebenen Erholung. Vor diesem Hintergrund zeigen die jüngsten Exportangebots‑Indikationen für chinesische Bohnen nur marginale Woche‑zu‑Woche‑Anpassungen und bestätigen ein insgesamt ausgeglichenes, aber angebotsbetontes Umfeld.

Preise & Jüngste Entwicklungen

Die inländischen Preise für schwarze Bohnen in China werden insgesamt als stabil eingeschätzt, mit nur lokalen Abschwächungen dort, wo die Lagerbestände besonders hoch sind. Exportorientierte chinesische Bohnen zeigen ein gemischtes, insgesamt jedoch flaches Muster:

  • Kidneybohnen, schwarz, konventionell (FOB Peking): rund 1,05 EUR/kg, gegenüber der Vorwoche kaum verändert.
  • Kidneybohnen, dunkelrot, konventionell (FOB Peking): rund 1,30 EUR/kg, leicht fester, gestützt durch höhere Rohwarenkosten.
  • Kidneybohnen, groß, weiß, konventionell (FOB Peking): rund 2,05 EUR/kg, geringfügig niedriger als zu Monatsbeginn.
  • Adzukibohnen, rot, konventionell (FOB Peking): stabil bei etwa 1,31 EUR/kg.
  • Mungbohnen, konventionell (FOB Peking): gegenüber der Vorwoche moderat fester bei rund 1,45 EUR/kg.
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Marktdaten-Tabelle
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Die vollständige Tabelle mit aktuellen Preisen und Trends findest du auf CMBroker.
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Angebot & Nachfragebilanz

Das Angebot in den wichtigsten chinesischen Anbaugebieten für schwarze Bohnen wird als reichlich beschrieben. Handelsunternehmen und Verarbeitungsbetriebe bauen ihre Bestände kontinuierlich ab, doch das Verkaufsinteresse ab Hof bleibt gering, was starke Preisabschläge begrenzt. Diese Kombination hält die physische Verfügbarkeit hoch, verhindert jedoch einen deutlichen Preisrutsch bei Spotnotierungen.

Auf der Nachfrageseite ist die Abnahme im nachgelagerten Bereich schwach. Käufer in verbrauchsstarken Regionen konzentrieren sich auf Lagerabbau und kaufen strikt nach Just‑in‑Time‑Prinzip, sie folgen dem Markt statt Vorwärtspositionen einzugehen. Gegenwärtig fehlt ein starker nachfrageseitiger Impuls, und es sind nur begrenzte Auffüllungsbedarfe erkennbar.

Marktsentiment & Fundamentaldaten

Fundamentale Signale deuten auf einen Markt hin, der von komfortablem Angebot und vorsichtiger Nachfrage dominiert wird. Bei relativ stabilen Getreidekosten werden die Preisuntergrenzen gestützt, insbesondere dort, wo sich Landwirte weiteren Zugeständnissen widersetzen. Der Mangel an neuer Nachfrage und der fortgesetzte Lagerabbau durch Händler begrenzen jedoch das Potenzial für nennenswerte Aufwärtsbewegungen.

Stimmungsumfragen am Markt zeigen, dass rund 60 % der Teilnehmer mit stabilen Preisen für Qingren‑Schwarzbohnen rechnen, während 40 % weiteres Abwärtspotenzial sehen. Diese Aufteilung unterstreicht einen Konsens über eine bandbreitengebundene Entwicklung mit leicht bärischer Tendenz statt einer ausgeprägten Trendbewegung.

Wetter & Kurzfristiger Ausblick

Das aktuelle Wetter in den wichtigsten chinesischen Bohnenanbaugebieten ist saisonüblich, ohne weit verbreitete Stressmeldungen, die kurzfristig die Erträge gefährden könnten. Das Wetter liefert somit auf kurze Sicht keinen bullischen Treiber, und die Produktionserwartungen bleiben komfortabel.

In den kommenden Tagen dürften die normalen Frühsommerbedingungen anhalten, was eine gute Pflanzenentwicklung unterstützt und die Erwartung eines gut versorgten Marktes zum Beginn der neuen Vermarktungsperiode untermauert.

3–7‑Tage‑Preis- & Handelsausblick

Kurzfristig dürfte der chinesische Markt für schwarze Bohnen weitgehend stabil bleiben, mit lokalen Abschwächungen dort, wo die Bestände am höchsten sind. Das Basisszenario ist eine Seitwärtsbewegung mit leicht abwärtsgerichteter Tendenz, im Einklang mit der aktuellen 60/40‑Verteilung zwischen stabilen und bärischen Erwartungen.

Handelsempfehlungen

  • Inländische Käufer (Futter- und Lebensmittelverarbeiter): Weiterhin „von der Hand in den Mund“ einkaufen; bei Rücksetzern eine leicht erweiterte Deckung in Betracht ziehen, da die Rohwarenkosten eine gewisse Untergrenze für die Preise bilden.
  • Exporteure und Händler: Fokus auf Lagerumschlag und Basishandel statt auf reine Preisexponierung; vermeiden Sie Aufbau von Long‑Positionen, sofern keine klaren Nachfragesignale auftreten.
  • Landwirte: Bei Spotpreisen, die durch reichliches Angebot unter Druck stehen, aber durch stabile Kosten gestützt werden, können gestaffelte Verkäufe helfen, das Abwärtsrisiko zu steuern, ohne den Markt zu überfluten.

3‑Tage‑Richtungsausblick (CN, FOB)

  • Schwarze Bohnen / schwarze Kidneybohnen: stabil bis leicht niedriger.
  • Dunkelrote Kidneybohnen: überwiegend stabil, mit begrenztem Aufwärtspotenzial aus Kostensicht.
  • Große weiße Kidneybohnen und Spezialitäten (Adzuki, Mung): weitgehend bandbreitengebunden, im Einklang mit der allgemeinen Stimmung am Hülsenfrüchtemarkt.
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Live-Chart
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