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Rajma und Kabuli Chana bleiben fest, während andere Hülsenfrüchte nachgeben

Rajma und Kabuli Chana bleiben fest, während andere Hülsenfrüchte nachgeben

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

Kompaktes Bohnenmarkt-Update Juni 2026: Rajma und Kabuli Chana bleiben dank Qualitätsnachfrage fest, während Moong, Arhar, Urad und Matar wegen schwacher Mühlenkäufe nachgeben.

Rajma (Kidneybohnen) und Kabuli Chana behaupten sich im Großhandel von Neu-Delhi, gestützt durch selektive, qualitätsorientierte Käufe, während mehrere andere Hülsenfrüchte aufgrund schwacher Nachfrage der Dal-Mühlen nachgeben. Die kurzfristige Tendenz für Bohnen bleibt in den Premiumsegmenten stabil bis fest, mit weicheren Untertönen für Moong, Arhar, Urad und Matar. Am physischen indischen Markt hat sich die Nachfrage klar in Richtung qualitativ hochwertiger Bohnen und Kichererbsen verlagert, wobei Rajma indischer Herkunft in Brasil-Qualität und gute Kabuli-Chana-Partien bessere Gebote anziehen. Importeure zeigen nur geringes Verkaufsinteresse, und importierter Rajma bleibt vergleichsweise teuer, was die inländischen Preise stützt. Gleichzeitig belastet eine schwächere Mühlennachfrage Moong, Arhar, Urad und Matar und verstärkt damit eine Zweiteilung im Hülsenfrüchtesektor. International deuten die jüngsten FOB-Angebote aus China und Brasilien in EUR gerechnet auf im Allgemeinen stabile bis leicht festere Kidneybohnenpreise hin, was die Widerstandskraft des höherwertigen Bohnensegments unterstreicht.

Preise & Markttendenz

Im Juni-2026-Handel in Neu-Delhi werden Rajma und Kabuli Chana als fest bis leicht höher beschrieben, während mehrere andere Hülsenfrüchte unter Druck stehen. Die Festigkeit bei Rajma resultiert aus einer verbesserten Nachfrage in Verbrauchszentren und nur geringen Verkäufen durch Importeure. Kabuli-Chana-Preise werden ebenfalls durch stetige Anfragen und eine knappe Verfügbarkeit qualitativ guter Partien gut unterstützt.

Außerhalb Indiens zeigen jüngste in EUR umgerechnete FOB-Indikationen für Bohnen gemischte, aber insgesamt stabile Tendenzen. Chinesische dunkelrote Kidneybohnen liegen bei rund 1,30 EUR/kg FOB Peking, moderat höher als zu Monatsbeginn. Chinesische schwarze Kidneybohnen notieren bei etwa 1,05 EUR/kg, wobei kleine schwarze Bio-Kidneybohnen näher bei 1,13 EUR/kg liegen. Brasilianische dunkelrote Kidneybohnen werden um 1,28 EUR/kg FOB Brasília gehandelt, etwas weicher als zuvor, während brasilianische weiße Alubia-Bohnen um 1,17 EUR/kg pendeln.

Angebots- & Nachfragedynamik

Das Angebot auf der Rajma-Seite wird stärker durch das Verhalten der Importeure als durch physische Knappheit begrenzt. Die Verkäufe der Importeure bleiben schwach, was die sofortige Verfügbarkeit importierter Partien einschränkt und den Fokus auf Rajma indischer Herkunft in Brasil-Qualität lenkt, der eine bessere Nachfrage verzeichnet. Dies hat die Nachfrage faktisch auf ein engeres Spektrum qualitativ hochwertiger Herkünfte und Sortierungen verschoben.

Die Fundamentaldaten für Kabuli Chana sind am Qualitätsende ähnlich angespannt. Händler berichten von begrenzter Verfügbarkeit guter Qualitäten, während Lebensmittelverarbeiter und Einzelhändler für einen stetigen Abfluss sorgen. Im Gegensatz dazu sehen sich Moong, Arhar, Urad und Matar mit einer Abschwächung der Dal-Mühlen-Nachfrage konfrontiert, was zu niedrigeren Geboten und einer spürbaren Schwäche sowohl bei inländischem als auch importiertem Matar geführt hat. Insgesamt ist der Bohnensektor eher von selektiven, qualitätsorientierten Käufen als von breit abgestützter Stärke geprägt.

Fundamentaldaten & Qualitätsdifferenzierung

Das zentrale fundamentale Merkmal des aktuellen Marktes ist die Qualitätssegmentierung. Rajma mit Brasil-äquivalenter Qualität und gut gereinigte Kabuli-Chana-Partien erzielen einen Aufschlag und dürften fest bleiben, sofern der Verkaufsdruck nicht zunimmt. Händler betonen, dass Käufer insbesondere für Markenprodukte im Einzelhandel und für Lebensmittelverarbeitungskanäle auf gleichbleibende Farbe, Größe und Sauberkeit achten.

Unterdessen sind Hülsenfrüchte, die überwiegend für die Vermahlung genutzt werden – wie Moong und Urad zur Dal-Produktion – stärker der aktuellen Nachfrageschwäche ausgesetzt. Die Schwäche in diesen Segmenten strahlt bislang nicht in nennenswertem Umfang auf Rajma und Kabuli Chana aus, was unterstreicht, dass sich diese Bohnen als relativ defensives Untersegment innerhalb des breiteren Hülsenfrüchtemarktes verhalten.

Wetter & externe Faktoren

Mit dem Fortschreiten der Monsunsaison 2026 verfolgen Marktteilnehmer die Niederschlagsverteilung in wichtigen Hülsenfruchtanbaugebieten genau, doch die aktuelle Festigkeit bei Rajma und Kabuli Chana wird weiterhin stärker von Handelsströmen und der Verfügbarkeit hochwertiger Ware als von unmittelbaren Wetterschocks bestimmt. Jede nachhaltige Verbesserung der Ernteaussichten könnte die Sorge um das künftige Angebot insbesondere bei Moong und Urad lindern, während ungleichmäßige oder verspätete Regenfälle den Aufschlag auf sichere, qualitativ hochwertige Bohnenbestände verstärken würden.

Kurzfristiger Ausblick & Handelsideen

  • Rajma (Kidneybohnen): Die Tendenz bleibt stabil bis fest, solange die Verkäufe der Importeure verhalten bleiben und inländische Partien in Brasil-Qualität im Fokus stehen. Aufwärtspotenzial besteht bei einer weiteren Verlangsamung der Importe oder erneuter Bevorratung im Einzelhandel.
  • Kabuli Chana: Voraussichtlich weiter fest gestützt durch anhaltende Nachfrage von Verarbeitern und Einzelhandel, wobei begrenzte Qualitätsware eine Untergrenze bildet. Preiskorrekturen dürften flach und von kurzer Dauer bleiben.
  • Andere Hülsenfrüchte (Moong, Arhar, Urad, Matar): Die Richtung hängt weiterhin eng von den Käufen der Dal-Mühlen ab; ohne klare Nachfrageerholung könnten diese Märkte mit einer weichen Tendenz weiterhandeln.
  • Strategie: Importeure und Großabnehmer können erwägen, Rajma- und Kabuli-Chana-Bedarfe schrittweise bei Rücksetzern zu decken, während sie bei größeren Vorwärtsengagements in schwächeren Mühlenhülsenfrüchten vorsichtig bleiben, bis sich die Nachfrage verbessert.

3-Tage-Richtungsausblick für die Preise (Bohnen)

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Marktdaten-Tabelle
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
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