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Weizen in UA und DE unverändert, während Futures eine festere Untergrenze signalisieren

Weizen in UA und DE unverändert, während Futures eine festere Untergrenze signalisieren

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

Die Weizenpreise in der Ukraine (CPT Odesa) und Deutschland (EXW Drentwede) bleiben stabil. Euronext-Futures und feste deutsche Kassamärkte bilden eine Preisuntergrenze.

Die physischen Weizenpreise in der Ukraine und in Deutschland sind weitgehend unverändert. Die Angebote für Odesa CPT und Drentwede EXW sind seit dem 21. September stabil, während europäische Futures und deutsche Kassamärkte eher auf eine moderat feste Preisuntergrenze als auf einen erneuten Ausverkauf hindeuten. In der Ukraine bewegt sich Weizen CPT Odesa (Qualität 3 und Futterweizen) seit Mitte September seitwärts, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Logistikstörungen und die begrenzte Exportkapazität bereits eingepreist sind. In Deutschland ist Futterweizen EXW in Drentwede ebenfalls stabil, obwohl regionale Erzeugerpreise in Nordrhein-Westfalen und Hessen leicht höhere Niveaus und einen festen Ton sowohl bei Brot- als auch bei Futterweizen zeigen. Europäische Futures an der Euronext und Kommentare aus dem deutschen Binnenmarkt deuten darauf hin, dass Käufer vorsichtig bleiben, aber bereit sind, für Qualität und kurzfristige Deckung mehr zu zahlen. Das Wetter in DE und UA ist im Allgemeinen günstig, wodurch der Erntedruck begrenzt bleibt, ohne starke wetterbedingte Aufschläge auszulösen.

Preise

Region Produkt Lieferbedingung Letzter Preis (EUR/kg) Wochenveränderung (EUR/kg) Trend
UA – Odesa Weizen, Qualität 3 CPT 0.157 0.000 vs 2026‑09‑18 Seitwärts
UA – Odesa Weizen, Futterqualität (max. 14 % Feuchtigkeit) CPT 0.144 0.000 vs 2026‑09‑18 Seitwärts
DE – Drentwede Weizen, Futterqualität (max. 14 % Feuchtigkeit) EXW 0.242 -0.001 vs 2026‑09‑18 Unverändert / schwächer
Die vollständige Tabelle mit aktuellen Preisen und Trends findest du auf CMBroker.Charts öffnen →
Die Weizenfutures an der Euronext (Dezember 2026 bei rund 243.75 EUR/t am 21. September) liegen weiterhin über den physischen Futterweizenpreisen in Deutschland. Dies signalisiert, dass die aktuellen Erzeugerpreise bereits einen Abschlag gegenüber den Mahlweizen-Benchmarks enthalten, und bietet eine gewisse Unterstützung für die Spotpreise. 【turn0search1】 Regionale Erzeugerpreise in Nordrhein-Westfalen zeigen Brotweizen bei etwa 200–210 EUR/t und Futterweizen nahe 200–210 EUR/t, was trotz der nur marginalen Bewegungen in Drentwede einen festen Kassamarkt bestätigt. 【turn0search1】

Angebots- und Nachfragefaktoren (DE, UA)

  • Exporte der Ukraine eingeschränkt, aber funktionsfähig: Alternative Exportrouten (Donau, Schiene, Straße) und der Schwarzmeerkorridor über Groß-Odesa transportieren weiterhin Getreide, obwohl die Mengen deutlich unter der vollen Kapazität liegen. Dies setzt den lokalen Erzeugerpreisen eine Obergrenze, verhindert jedoch einen starken Einbruch. 【turn0search7】
  • Deutschland: solides Angebot, vorsichtige Nachfrage: Deutsche Berichte beschreiben Käufer, die das Schwarze Meer genau beobachten und eine gewisse Preisresistenz zeigen. Dennoch bleiben die inländischen Erzeugerpreise für Brot- und Futterweizen in den westlichen Regionen fest und stützen die EXW-Niveaus im Norden. 【turn0search1】【turn0search3】
  • Wettbewerb unter den Exporteuren: Kommentare deutscher Marktbeobachter heben den intensiven Wettbewerb zwischen EU- und Schwarzmeer-Herkünften hervor, insbesondere bei Futtergetreide. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial der ukrainischen CPT-Odesa-Angebote trotz logistischer Risikoprämien. 【turn0search1】
  • Futternachfrage in Deutschland: Die frühe Maisernte mit einigen Ertragseinbußen stützt die Nachfrage nach Futterweizen. Die meisten Mischfutterhersteller sind kurzfristig jedoch ausreichend versorgt, was den Spotkauf dämpft. 【turn0search1】【turn0search8】
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Exklusive Commodities auf CMBroker

Wheat — grade 3
Wheat
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CPT 0,16 €/kg
(aus UA)
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Wheat — feed grade, moisture: 14 % max
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feed grade, moisture: 14 % max
CPT 0,14 €/kg
(aus UA)
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Wheat — feed grade, moisture: 14 % max
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feed grade, moisture: 14 % max
EXW 0,24 €/kg
(aus DE)
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Wetterüberblick – DE & UA

  • Oblast Odesa (UA): Kurzfristige Prognosen für die Südukraine deuten in den kommenden Tagen auf überwiegend trockenes bis leicht schauerliches Wetter bei milden Temperaturen hin. Dies unterstützt die verbleibenden Feldarbeiten und die Logistik rund um die Häfen, ohne ein starkes Stresssignal für die stehenden Bestände. 【turn0search20】
  • Norddeutschland (Raum Niedersachsen, einschließlich Drentwede): In den kommenden Tagen werden saisonal kühle Bedingungen mit vereinzelten Schauern in Norddeutschland erwartet. Dies ist für die Bodenfeuchtigkeit vor der Aussaat von Winterweizen neutral bis leicht positiv, ohne größere Ernteverzögerungen zu verursachen. 【turn0search0】【turn0search8】
Insgesamt ist das Wetter in beiden Regionen kurzfristig kein akuter Preistreiber. Stattdessen bestimmen Logistik und Exportwettbewerb den Marktton.

Fundamentaldaten und Marktstimmung

  • UA-CPT-Weizen (Odesa) stabilisiert: Nach Rückgängen zu Beginn des Septembers sind sowohl Weizen der Qualität 3 als auch Futterweizen CPT Odesa seit dem 18. September unverändert. Dies signalisiert ein kurzfristiges Gleichgewicht zwischen lokaler Nachfrage, Lagerkapazität und eingeschränkten Exportkanälen.
  • DE-EXW-Futterweizen (Drentwede) behauptet sich: Trotz eines marginalen Rückgangs gegenüber der Vorwoche liegt der EXW-Preis weiterhin nahe dem oberen Drittel der September-Spanne. Dies steht im Einklang mit den festen regionalen Erzeugerpreisen in Westdeutschland. 【turn0search1】【turn0search8】
  • Futures als Referenzuntergrenze: Weizenfutures an der Euronext und der CBoT werden über vielen physischen Futterweizenpreisen gehandelt. Kommentare aus dem deutschen Markt weisen darauf hin, dass höhere Futures und die Risiken rund um die Schwarzmeerlogistik Importeure und Mischfutterhersteller davon abhalten, kurzfristig mit deutlich günstigerem Weizen zu rechnen. 【turn0search1】
  • Spekulative Nachfrage verhalten: Jüngste deutsche Marktberichte beschreiben einen ruhigen Kassamarkt, da Landwirte und Käufer auf klarere Signale zu den Exportströmen aus dem Schwarzen Meer warten. Dies trägt eher zum aktuellen Seitwärtsmuster als zu starken Bewegungen bei. 【turn0search1】【turn0search3】

Handelsausblick und regionaler 3-Tage-Ausblick

Handlungsorientierte Hinweise (nächste 1–2 Wochen)

  • Verkäufer in der Ukraine (Odesa): Da CPT Odesa stabil ist und die Exportrouten weiterhin unter voller Kapazität arbeiten, sollten moderate Term Verkäufe auf dem aktuellen Niveau erwogen werden, während ein Teil der Mengen für mögliche logistikbedingte Preisspitzen zurückgehalten wird.
  • Deutsche Landwirte (Region Drentwede): Angesichts des festen heimischen Umfelds und der unterstützenden Futures können Spotverkäufe gestaffelt erfolgen. Starker Verkaufsdruck sollte vermieden werden, solange sich die lokale Basis gegenüber der Euronext nicht deutlich abschwächt.
  • Futterkäufer in Deutschland: Kurzfristige Rückgänge bei EXW-Angeboten sollten genutzt werden, um die Deckung bis ins vierte Quartal auszuweiten. Einem weiteren Anstieg sollte jedoch nicht hinterhergekauft werden, sofern keine neuen Störungen im Schwarzen Meer oder ungünstiges Wetter auftreten.

Richtungsindikation für 3 Tage (physisch, nicht Futures)

  • UA – Odesa CPT-Weizen (Qualität 3 und Futterweizen): Seitwärtstendenz. Solange die aktuellen Exportströme bestehen bleiben und das Wetter günstig bleibt, wird keine größere Veränderung erwartet.
  • DE – Drentwede EXW-Futterweizen: Leicht fest bis seitwärts. Die lokalen deutschen Kassamärkte für Weizen bleiben gut unterstützt, was kurzfristig einen weiteren Rückgang begrenzen dürfte. 【turn0search1】【turn0search8】
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Live-Chart
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