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Indische Selleriesamenpreise bleiben stabil, während der Monsun in die Schlussphase eintritt

Indische Selleriesamenpreise bleiben stabil, während der Monsun in die Schlussphase eintritt

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

Die Preise für indische Selleriesamen ab Neu-Delhi bleiben fest, während sie im Inland leicht nachgeben. Preisniveaus, Wetterauswirkungen und der 3-Tage-Handelsausblick im Überblick.

Die Exportpreise für indische Selleriesamen bleiben weitgehend stabil, wobei einige Inlandnotierungen leicht nachgeben, während Händler die Schlussphase des Monsuns und die Exportnachfrage nach Gewürzsamen beobachten. Der Markt ist derzeit ausgeglichen: Nach der früheren Festigkeit bei Gewürzsaaten verkaufen Landwirte weiterhin zurückhaltend, während Käufer angesichts der komfortablen kurzfristigen Verfügbarkeit selektives Interesse zeigen. Verwandte Gewürzsaaten wie Koriander und Ajwain (Königskümmel) bewegen sich auf indischen Mandis entweder seitwärts oder geben leicht nach. Dies deutet auf ein begrenztes unmittelbares Aufwärtspotenzial für Selleriesamen, aber auch auf keinen starken Abwärtsdruck hin. Wetterprognosen für wichtige Anbaugebiete in Zentral- und Nordindien deuten in den kommenden drei Tagen auf vereinzelte Schauer ohne größere Warnungen hin. Dies sollte die Pflanzenentwicklung unterstützen, ohne ein akutes Ernterisiko zu schaffen. Exporteure konzentrieren sich daher auf die Abwicklung naher Kontrakte und beobachten mögliche Überraschungen in der späten Monsunphase.

Preise

Die Exportangebote für indische Selleriesamen (99 % Reinheit, konventionell) aus Neu-Delhi sind in der jüngsten Einschätzung unverändert. Die FOB-Notierungen in EUR liegen gegenüber der Vorwoche stabil. FCA-Preise für Ware vergleichbarer Qualität ab Neu-Delhi liegen etwas unter dem FOB-Niveau, was die Inlandslage und Logistikkosten widerspiegelt. Das Ausbleiben starker Bewegungen steht im Gegensatz zu der volatileren Entwicklung, die zu Beginn dieser Saison bei anderen Gewürzsaaten zu beobachten war.

Produkt Herkunft Ort Lieferbedingung Aktueller Preis (EUR/kg) Veränderung 1 Woche (EUR/kg)
Selleriesamen, 99 % ganz Indien Neu-Delhi FOB 1.25 0.00
Selleriesamen, 99 % ganz Indien Neu-Delhi FCA 0.74 -0.02 vs. Ende Aug.
Die vollständige Tabelle mit aktuellen Preisen und Trends findest du auf CMBroker.Charts öffnen →

Im Vergleich zu Ende August liegen die FOB-Angebote für Selleriesamen geringfügig niedriger, was ein moderates Nachgeben gegenüber den früheren Höchstständen widerspiegelt. Auch die FCA-Preise sind entsprechend leicht gesunken. Die relative Stabilität der vergangenen zwei Wochen deutet jedoch auf einen konsolidierenden Markt hin, in dem Verkäufer und Käufer das neue Gleichgewicht ausloten, anstatt die Preise aggressiv in eine Richtung zu treiben.

Angebot & Nachfrage

Auf dem Inlandsmarkt konkurrieren Selleriesamen mit anderen kleineren Gewürzsaaten. Die aktuellen Mandi-Daten für Ajwain (eine eng verwandte Gewürzsaat) zeigen an wichtigen Märkten wie Neemuch und im gesamtindischen Durchschnitt nur leichte Rückgänge bei den Modalpreisen. Dies deutet darauf hin, dass die Stimmung bei Gewürzsaaten insgesamt eher weich bis stabil als bärisch ist. Dieses Umfeld erklärt, weshalb die Exportpreise für Selleriesamen leicht nachgegeben haben, jedoch keinem starken Druck ausgesetzt sind.

Die Signale von der Exportnachfrage sind relativ verhalten. Käufer in Europa und anderen Regionen konzentrieren sich eher auf Spot- und kurzfristige Bedarfe, anstatt aggressiv Terminkontrakte abzudecken. Darüber hinaus entwickelten sich breitere Benchmarks für Gewürzsaaten wie Koriander und Kreuzkümmel in den vergangenen Tagen uneinheitlich: Koriander gab nach, während Kreuzkümmel auf indischen Mandis fester tendierte. Dies deutet auf das Fehlen eines einheitlich bullischen oder bärischen Faktors im gesamten Komplex hin. Bei Selleriesamen führt dies zu einer abwartenden Haltung. Die Nachfrage reicht aus, um die aktuellen Bestände abzusetzen, ist jedoch nicht stark genug, um eine deutliche Rally auszulösen.

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Celery seeds — whole
Celery seeds
whole
FOB 1,25 €/kg
(aus IN)
Lieferkosten anfragen →
Celery seeds — whole
Celery seeds
whole
FCA 0,74 €/kg
(aus IN)
Lieferkosten anfragen →

Wetter & Erntebedingungen (Indien)

Der Anbau von Selleriesamen in Indien konzentriert sich auf nördliche und zentrale Bundesstaaten, wo das Ende des Südwestmonsuns ein wichtiger Faktor für Ertrag und Qualität bleibt. Die neuesten Prognosen des India Meteorological Department (IMD) bis zum 24. September zeigen keine Unwetterwarnungen für bedeutende nördliche Teilregionen wie Ost-Uttar-Pradesh. Auch für West-Rajasthan werden derzeit keine unmittelbaren Warnungen angezeigt. Dies deutet auf relativ günstige Bedingungen für die späte Pflanzenentwicklung und Feldarbeiten hin.

Auf lokaler Ebene deuten die IMD-Stadtprognosen für Zentren in Rajasthan, einem wichtigen Anbaugebiet für Gewürzsaaten, am 21.–22. September auf überwiegend bewölkte Bedingungen mit einigen Regen- oder Gewitterschauern hin, jedoch ohne bedeutende Warnungen. Zusammen mit dem landesweiten mittelfristigen Ausblick, der typische Niederschläge der Monsunzeit statt extremer Wetterlagen zeigt, deutet dies darauf hin, dass die Feuchtigkeitsbedingungen kurzfristig unterstützend bleiben sollten, ohne großflächiges Lagern der Pflanzen oder Ernteverzögerungen zu verursachen.

Fundamentaldaten & Markttreiber

  • Stabile kurzfristige Verfügbarkeit: In den vergangenen Tagen wurden im indischen Anbaugebiet für Gewürzsaaten keine größeren Angebotsstörungen gemeldet. Die Ankünfte verwandter Gewürze auf den Mandis bewegen sich weiterhin im Normalbereich, was auf ausreichende Bestände in der Lieferkette hindeutet.
  • Signale aus verwandten Rohstoffen: Die Preise für Ajwain und Koriander haben moderat nachgegeben, während Kreuzkümmel an einigen Märkten zulegte. Dies schafft ein gemischtes, insgesamt jedoch nicht aggressives Preisumfeld, das ausgeprägte Bewegungen bei Selleriesamen begrenzt.
  • Monsun in der Schlussphase: Mit dem allmählichen Rückzug des Monsuns ist das Risiko größerer zusätzlicher wetterbedingter Angebotsstörungen für den laufenden Selleriesamenzyklus in den kommenden Tagen laut IMD-Warnungen gering.

Handelsausblick

  • Kurzfristige Käufer: Bei einem FOB-Preis von 1.25 EUR/kg ab Neu-Delhi und einer stabilen Entwicklung gegenüber der Vorwoche erscheint eine Deckung kurzfristiger Lieferungen sinnvoll, insbesondere für Käufer, die ihre Bestände zu Saisonbeginn reduziert haben.
  • Termindeckung: Angesichts fehlender starker bullischer Auslöser und des moderaten jüngsten Rückgangs gegenüber dem Niveau von Ende August könnten Endverbraucher eine gestaffelte Kaufstrategie in Betracht ziehen, anstatt bei den aktuellen Preisen große Terminvolumina zu fixieren.
  • Produzenten/Exporteure: Angesichts der weichen bis stabilen Stimmung bei Gewürzsaaten auf den Mandis und des relativ günstigen Wetterausblicks dürften aggressive Preiserhöhungen kurzfristig nur schwer durchzusetzen sein. Der Fokus könnte daher besser auf Qualitätsdifferenzierung und einer termingerechten Versandabwicklung liegen.

Preisrichtung für 3 Tage (indikativ)

Auf Grundlage der aktuellen Preise, der Benchmarks für verwandte Gewürzsaaten und der Wettererwartungen für Indien in den kommenden drei Tagen dürften die Preise für Selleriesamen an den wichtigsten indischen Exportstandorten in einer engen Handelsspanne bleiben:

  • Neu-Delhi FOB (Indien): Tendenz: seitwärts bis leicht schwächer. Die meisten Geschäfte dürften nahe dem aktuellen Niveau von 1.25 EUR/kg stattfinden, sofern sich die Exportanfragen nicht plötzlich verändern.
  • Neu-Delhi FCA (Indien): Tendenz: stabil. Die jüngste Abschwächung ist bereits eingepreist, und weiterer kurzfristiger Abwärtsraum ist begrenzt, solange die Mandis keinen deutlichen Anstieg der Ankünfte verzeichnen.
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