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Walnusskerne bleiben stabil, während chinesische Angebote fester tendieren
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Walnusskerne bleiben stabil, während chinesische Angebote fester tendieren

CMB
CMB News Redaktion
Editorial Desk

Knapper Walnussmarktbericht: Dalian-Preise für chinesische Walnusskerne ziehen leicht an, US- und indische Bio-Hälften bleiben stabil, keine neuen Wetterschocks.

Die Preise für Walnusskerne sind über die Herkünfte hinweg weitgehend stabil, wobei etwas festere chinesische FOB-Dalian-Angebote den Abschlag gegenüber US- und indischer Bio-Ware verringern. Da es in den letzten Tagen keinen größeren Angebotsschock gab, handelt der Markt in einer engen Spanne und beobachtet das Wetter in China, Kalifornien und Indien auf frühe Signale für die Ernte 2026/27. Das Spotgeschäft ist moderat, Käufer in Europa und Asien konzentrieren sich weiterhin auf die Deckung des Nahbedarfs, statt aggressiv längerfristig zu kaufen. In China stehen saisonale „Pflaumenregen“-Muster in den östlichen und südlichen Regionen relativ stabilen, warmen Bedingungen in den nördlichen Binnengebieten gegenüber, sodass die Logistik der aktuellen Ernte bislang unbeeinträchtigt bleibt. In den USA und Indien wurden in den vergangenen drei Tagen keine neuen extremen Wetterereignisse gemeldet, die die Produktionserwartungen unmittelbar verändern würden; daher managen Händler vor allem Lagerbestände und Basis, statt die Erntevolumina neu zu kalkulieren. Kurzfristig ist die Preisgeschichte eher von Herkunftsdifferenzen und begrenzter Verkaufsdringlichkeit geprägt als von sich verändernden Fundamentaldaten.

Preise

Alle Preise sind aus aktuellen USD-Indikationen auf Basis von ~1 EUR = 1,07 USD umgerechnet und gerundet.

BASIC
Marktdaten-Tabelle
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Schwarzer Pfeffer6.850 €/t+2,3 %
Koriander1.240 €/t−0,8 %
Kreuzkümmel2.100 €/t+1,5 %
Zimt (Cassia)8.900 €/t+0,4 %
Kurkuma3.200 €/t−1,2 %
Kardamom grün18.500 €/t+3,1 %
Ingwer (getr.)1.850 €/t+0,9 %
Chili (getr.)2.750 €/t−0,5 %
Die vollständige Tabelle mit aktuellen Preisen und Trends findest du auf CMBroker.
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Breitere Nuss-Preisreferenzen für China zeigen Walnüsse bei rund 2,22 EUR/kg im Großhandel und unterstreichen damit, dass die aktuellen Exportangebote für Kerne in Dalian grob im Einklang mit einem festen, aber nicht überhitzten heimischen Nusskomplex stehen.

Angebot & Nachfrage

In den vergangenen drei Tagen gab es keine neuen offiziellen Ernteschätzungsanpassungen oder Meldungen über Störungen im Walnusssektor in China, den USA oder Indien. Die Handelsströme verlaufen normal: Chinesische Exporteure konkurrieren weiterhin aggressiv im Segment der Stücke und Bruchware, während US- und indische Bio-Hälften Premiumkanäle im Bäckerei- und Einzelhandelsbereich bedienen.

In China ist der wichtigste kurzfristige Faktor die heimische Nusssnachfrage, die durch allgemein feste Nusspreise in mehreren Kategorien gestützt wird. Käufer in den wichtigsten Importregionen wehren sich jedoch weiterhin gegen höhere Angebote für niedrigere Qualitäten, was das Aufwärtspotenzial für chinesische Anbieter trotz leicht höherer FOB-Indikationen in dieser Woche begrenzt.

Wetterüberblick (CN, US, IN)

China (CN)

Der Beginn der Pflaumenregen-Saison entlang des Jangtse-Gebiets bringt zeitweise starke Regenfälle und hohe Luftfeuchtigkeit in Teile Ost- und Südwestchinas, liegt jedoch abseits vieler Kernanbaugebiete des nördlichen Walnussgürtels. Jüngste, stadtspezifische Prognosen Anfang Juni hoben warme bis heiße, aber überwiegend freundliche Bedingungen in nördlichen Küstenregionen wie Dalian hervor, was normale Logistik und Lagerung für vorhandene Bestände unterstützt.

Vereinigte Staaten (US – Fokus Kalifornien)

In den letzten drei Tagen gab es keine wesentlichen, datierten Meldungen, die auf akuten Wetterstress in kalifornischen Walnussanlagen hindeuten würden. Handels- und Beratungskreise konzentrieren sich weiterhin auf Schädlingsmanagement und Bewirtschaftungspraktiken im Obstgarten, statt auf Notfallmaßnahmen gegen Hitze oder Stürme. Dies deutet darauf hin, dass sich die Wachstumsbedingungen zur Mitte der Saison derzeit innerhalb eines beherrschbaren Korridors bewegen.

Indien (IN – Himalaya-Gürtel)

Aktuelle regionale Nachrichten aus Jammu & Kashmir gegen Ende Juni konzentrieren sich stärker auf allgemeine Wetter- und öffentliche Themen als auf dramatische landwirtschaftliche Störungen. Das Ausbleiben neuer, speziell walnussbezogener Wetterwarnungen in den vergangenen drei Tagen legt nahe, dass sich die Baumentwicklung zu diesem Zeitpunkt der Saison weitgehend normal vollzieht.

Fundamentaldaten & Markttreiber

  • Stabile Herkunftsdifferenzen: Chinesische konventionelle Stücke und Bruchware bleiben deutlich gegenüber Bio-Hälften aus Indien und den USA rabattiert. Dies hält China in preissensiblen Märkten wettbewerbsfähig, selbst nach dem kleinen Anstieg der Dalian-FOB-Notierungen gegenüber der Vorwoche.
  • Kein neuer Ernteschock: In den vergangenen drei Tagen gab es keine datierten, glaubwürdigen Berichte über Frost, Hagel, extreme Hitze oder Überschwemmungen in Kern-Walnussregionen, die stark genug wären, um die Ernteerwartungen 2026 in CN, US oder IN zu verändern.
  • Gesunder Nusskomplex: Chinas Nuss-Preistafel zeigt weiterhin solide Niveaus über mehrere Nusskategorien hinweg, wobei Walnüsse im mittleren Bereich liegen. Dieser Hintergrund stützt die aktuellen Walnusswerte, rechtfertigt aber bislang noch keine ausgeprägte Rally.

3–5-Tage-Handelsausblick & Preis-Tendenz

Handelsempfehlungen

  • Käufer (Lebensmittelindustrie, Abpacker): Erwägen Sie, kurzfristigen Bedarf an chinesischen Stücken und Bruchware jetzt zu decken, da die leichte jüngste Preisfestigung und der unterstützende heimische Nusskomplex die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Abschläge verringern, während das Aufwärtsrisiko moderat bleibt.
  • Verkäufer (insbesondere CN-Exporteure): Halten Sie Ihre Angebote aufrecht, vermeiden Sie jedoch aggressive Preisanhebungen; die leichte Festigung ist zwar abgesichert, doch Importeure verfügen weiterhin über Alternativen aus US- und IN-Premiumware und könnten die Herkunft wechseln, wenn sich die Differenziale zu schnell verengen.
  • Premiumsegment (Bio-Hälften US/IN): Bei stabilen Notierungen und ohne neue Wetterschrecken können Käufer ihre Einkäufe weiter gestaffelt vornehmen, sollten jedoch das Juli-Wetter genau beobachten, falls sich Risikoaufschläge plötzlich verändern.

3-Tage-Regionale Preisindikation (Richtung, EUR)

  • CN (FOB Dalian, Kerne – konventionell): Tendenz: Leicht fester. Die jüngsten moderaten Anstiege und ein fester heimischer Nusskomplex deuten in den nächsten drei Tagen eher auf eine leicht aufwärts- oder seitwärtsgerichtete Bewegung hin als auf einen Rückgang.
  • US (FOB Westküste für Export, Kerne – Bio-Hälften, EUR-Äquivalent): Tendenz: Stabil. Keine neuen Wetter- oder Politiktreiber; die Preise dürften innerhalb der aktuellen Spanne verharren, während Käufer auf klarere Signale zur neuen Ernte warten.
  • IN (FOB Häfen, Kerne – Bio-Hälften): Tendenz: Stabil bis leicht fester. Begrenzter neuer Exportdruck auf der Verkaufsseite und das Ausbleiben negativer Erntemeldungen sprechen für stabile Preise mit leichtem Aufwärtspotenzial, falls sich Rupie oder Logistikkosten bewegen.
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