Die Exportpreise für indische Selleriesamen aus Neu-Delhi sind in der vergangenen Woche leicht gestiegen, wobei sowohl FOB- als auch FCA-Angaben Anfang April höher tendieren. Dieser Anstieg spiegelt einen insgesamt stabilen Trend im gesamten indischen Gewürz-Segment wider, wo die Nachfrage stabil ist und die Ankünfte nur langsam nach der Rabi-Ernte zunehmen. Extrem warmes, überwiegend trockenes Wetter in Nordindien fügt eine milde Wetterrisiko-Prämie hinzu, hat jedoch bisher keinen sichtbaren Ernte-Schaden verursacht.
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📈 Preise & Markttendenz
Die Preise für Selleriesamen in Neu-Delhi (ursprünglich aus Indien, 99% ganz) sind im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen, wobei sowohl FOB- als auch FCA-Angaben in EUR gestiegen sind. Dies hält den Markt in einem sanft bullischen, aber nicht überhitzten Trend, ähnlich wie bei anderen Gewürzen, wo die jüngsten Bewegungen auf geringe einstellige prozentuale Änderungen beschränkt sind. Vergleichbare Gewürze wie Koriander und Kreuzkümmel haben in den letzten Tagen ebenfalls nur eine leichte Abschwächung oder seitliche Bewegung gezeigt, was bestätigt, dass die breitere Komplexität auf historisch festen Niveaus konsolidiert, anstatt in eine scharfe Korrektur überzugehen.
🌍 Angebot, Nachfrage & Handelsströme
Körperliche Lieferungen aus dem Rabi-Gewürzgebiet Indiens (Rajasthan, Gujarat, Madhya Pradesh und Teile von Haryana/Punjab) verbessern sich allmählich, während die Mandis die kürzlich geernteten Ernten räumen, aber die Ankünfte bleiben gemessen und nicht überwältigend. Marktberichte für andere Gewürze zeigen enge, aber sich verbessernde Bilanzen und nur moderate Verkäufe von Exporteuren, was darauf hindeutet, dass die Landwirte nicht in Eile sind, Bestände zu den aktuellen Preisen abzutreten.
Die Exportnachfrage nach indischen Gewürzen scheint stabil und nicht spektakulär zu sein, wobei die Ströme von Kreuzkümmel und Koriander als stabil beschrieben werden und die Käufer weitgehend ihren unmittelbaren Bedarf decken. In diesem Kontext profitiert indischer Selleriesamen wahrscheinlich von einer Spillover-Nachfrage aus dem breiteren Gewürz- und Samensegment, wobei Käufer bereit sind, leicht höhere Angebotsniveaus zu akzeptieren, um umgehende Lieferungen aus Neu-Delhi zu sichern.
🌦 Wetterausblick (Nord- & Zentralindien)
Die neuesten nationalen Prognosen deuten auf einen starken Erwärmungstrend in großen Teilen Nordwest- und Zentralindiens bis zur Mitte von April hin, wobei die Höchsttemperaturen voraussichtlich um etwa 6–8°C in Nordwestindien und um 3–5°C in Zentralindien zwischen dem 10. und 16. April steigen werden. Dies kommt zu einem frühen Hitze-Muster, wobei einige Regionen bereits im März deutlich überdurchschnittliche Tageshöchsttemperaturen erleben.
Für den Sellerie-Anbaubereich, der den Handel in Neu-Delhi speist (Rajasthan, Haryana, Punjab, Madhya Pradesh und Uttar Pradesh), scheinen die Bedingungen in den kommenden Tagen überwiegend heiß und größtenteils trocken zu sein, mit nur vereinzelten Gewittern durch vorübergehende westliche Störungen. Während dies Bedenken hinsichtlich der Feuchtigkeitsstress auf spät gepflanzte oder noch entwickelnde Gewürzflure aufwirft, ist der unmittelbare Einfluss eher psychologischer Natur und unterstützt eine milde Wetterprämie, anstatt einen sofortigen Versorgungs-Schock auszulösen.
📊 Fundamentaldaten & Marktfaktoren
- Firmes Gewürzsegment: Jüngste Berichte über Koriander, Kreuzkümmel und Dill zeigen entweder kleine Preisrückgänge oder seitliche Bewegungen, jedoch alles auf erhöhten Niveaus im Vergleich zu früher in der Saison, was auf strukturell engere Bilanzen im Gewürzsegment Indiens hinweist.
- Moderates spekulatives Interesse: Bei Kreuzkümmel und Koriander zeigen Futures und physische Benchmarks einige spekulative Positionierungen, jedoch keine Anzeichen von Panikkäufen, was darauf hindeutet, dass Selleriesamen auch in einem relativ geordneten Markt gehandelt werden.
- Politischer & qualitativer Hintergrund: Während die aktuellen Debatten über Pestizid-Rückstandsrichtlinien in indischen Gewürzen das Bewusstsein für Qualitätsprobleme auf den Exportmärkten geschärft haben, liegen diese Diskussionen vor dem aktuellen Preisfenster und haben bisher keine neuen Störungen im Handel im April 2026 ausgelöst.
📆 Kurzfristiger Handelsausblick
- Exporter (IN): Nutzen Sie den aktuellen stabilen Trend, um kleine Forward-Mengen zu den heutigen EUR-Niveaus zu sichern, vermeiden Sie jedoch eine Überverpflichtung, bis die vollständigen Auswirkungen der April-Hitze auf spät gepflanzte Gewürzflure klarer sind.
- Importer (EU/MENA): Ziehen Sie in Betracht, kurzfristige Bedürfnisse schnell zu decken; nach unten scheint es in der nächsten Woche begrenzt, angesichts der engen regionalen Gewürz-Bilanzen und steigender Hitze-Risiken in Indien.
- Händler: Die Tendenz bleibt leicht bullisch bis seitlich. Versuchen Sie, kleine Rückgänge zu kaufen, anstatt Rallyes zu verfolgen, da sich die breiteren Märkte für Gewürze konsolidieren, anstatt zu spiken.
🧭 3-Tage Richtungsanzeige für Preise (Indien, Neu-Delhi)
| Produkt | Standort / Bedingungen | Richtung (Nächste 3 Tage) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Selleriesamen, 99% ganz | Neu-Delhi, FOB, EUR/kg | ⬆️ Leicht höher / fest | Heißes, überwiegend trockenes Wetter und konstantes Exportinteresse unterstützen eine milde Aufwärtsbewegung. |
| Selleriesamen, 99% ganz | Neu-Delhi, FCA, EUR/kg | ➡️ bis ⬆️ Stabil bis leicht höher | Lokale Ex-Warenhaus-Angebote werden voraussichtlich an die FOB-Festigkeit anknüpfen, da frische Ankünfte begrenzt sind. |



